11 April 2015

[Blogtour] "Der Drache hinter dem Spiegel" Tag 5: Im Jahr 1910



Herzlich Willkommen zum 5. Tag der Blogtour ;)

Ich hoffe, ihr hattet in den letzten Tagen Viel Spaß und habt zahlreiche Informationen gesammelt.
Hier könnt ihr meine Rezi nachlesen :)

Nun stell ich euch das Jahr 1910 vor, wie die Menschen damals gelebt haben...

Im Jahr 1910

Anfang des 20. Jahrhundert gab es in Europa große Differenzen zwischen den Reichen und den Armen, die sich durch die wachsende Industrialisierung und den zunehmenden Fortschritt gebildet hatten. Einerseits waren dort die reichen Familien, welche großen Reichtum angehäuft hatten. Auf der anderen Seite waren dort Familien, wie wir sie im Buch vorfinden. Einfache Bürger die hart arbeiten mussten, wenn sie überhaupt Arbeit hatten. Und selbst dann reichte das verdiente Geld kaum zum überleben. Die reichen Familien lebten dagegen in Saus und Braus.

Wikipedia.de
Eine Familie in Deutschland um 1900, die in einem Raum arbeitet, wohnt, kocht und schläft.
Durch das wenige Geld, waren die armen Familien gezwungen, in sehr kleinen Wohnungen zu leben. Da die Familien, trotz der Armut, dennoch oft mehr als 3 Kinder hatten, war das Leben natürlich sehr anstrengend und mühsam. Bei unserer Buchfamilie, kann man sich das förmlich bildlich vorstellen mit 5 Kindern. Die Tatsache, dass die Mutter ihre Kinder zum Großvater schicken musste, nachdem der Vater erkrankt war, verdeutlicht noch einmal, das sie eben zu diesen Armen Familien gehörten. Denn ihr war es nicht mehr möglich die Familie mit ihrer Arbeit zu ernähren.

Zu dieser Zeit war es auch nicht ungewöhnlich, dass die Kinder mitarbeiten mussten, um die Familie über Wasser zu halten. Davon blieben auch die Jüngsten nicht verschont, da sie nicht selten nach der Schule ebenfalls einer Arbeit nachgehen mussten. Es waren meist körperlich schwere Arbeiten für wenig Lohn.

Wikipedia.de
Kinderarbeit 1908

Da die komplette Familie arbeitete, blieben die Kinder oft auf der Strecke, da schlicht die Zeit fehlte, sich um sie zu kümmern. Erneut eine Tatsache, die den Beweggrund der Mutter verdeutlicht.

Somit kann man sagen, dass die Kinder keine eigentliche Kindheit hatten wie wir sie heute kennen. Anstatt zu spielen, verrichteten sie Botengänge, kochten und wuschen, oder schlachteten die Tiere für die reichen Bürgerfamilien. Ihre Arbeitstage umfasste oft 12 Stunden oder mehr, wobei sie von Urlaub nur träumen konnten. Insgesamt kann man sagen, dass diese Arbeiter ein schweres Leben ohne jede Freude hatten.

Festzustellen ist dies, an vielen Stellen im Buch. Nehmen wir das erste Abendessen bei ihrem Großvater.
Sie waren überwältigt von der Menge und der Vielfalt der Speisen, die er ihnen auftischte. Sie kannten so etwas schlicht weg nicht, sodass sie es kaum wagten mit dem Essen zu beginnen.
Auch bei der Verteilung der Zimmer, wurde nochmal deutlich unter welchen schweren Bedingungen, solch eine Arbeiterfamilie, damals leben musste.

Denn auf einmal hatte jeder der fünf sein eigenes Zimmer, gefüllt mit Spielzeugen in Hülle und Fülle. Die Räume füllten sich, mit ihren sehnlichsten Wünschen. Scheinbar hatten die Kinder viele Wünsche, die ihre Eltern ihnen natürlich niemals hätten erfüllen können.

Wenn man diese Zeit betrachtet, kann man sagen, das der Großvater für unsere Buchkinder ein wahrer Glücksgriff war.
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Gewinnt "Der Drache hinter dem Spiegel"


Beantwortet mir folgende Frage:

Wie steht ihr zu dem Thema, hat sich es verändert, wie empfindet ihr den Unterschied zwischen arm und reich heutzutage?


  • Teilnahmeschluss ist am 15. April um 23:59 Uhr
  • Teilnehmen kann jeder, der über 18 Jahre alt ist und einen Wohnsitz innerhalb Deutschland hat. 
  • Der Gewinner wird via Mail benachrichtigt, bitte hinterlasst eine aktive Mailadresse ;) 
  • Für den Versand wird keine Haftung übernommen. 
  • Der Rechtsweg sowie die Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen. 
  • Alle Daten werden ausschließlich für die Durchführung des Gewinnspiels erhoben und verarbeitet. Sie werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.
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Blogtour- Stationen


07.04.: Die Welt der Elfen - Miriam
08.04.: Der Komet Halley - Claudia
09.04.: Bibiliothek von Alexandria - Nicole
10.04.: Verlagsinterview - Yasmin
11.04.: Im Jahr 1910 - bei mir
12.04.: Schottland und seine Mythen - Silke
13.04.: Drachen, mystische Wesen - Nicole
14.04.: Autorenvorstellung - Britt 

Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    leider gibt es keine Verbesserung finde ich persönlich..die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer. Irgendwie ist es schon komisch trotz besserer Medizin, Wirtschaft und moderner Technik kommt es da zu keiner wirklichen Verbesserung oder?

    Mir sorry fällt mir dazu nicht ein..es macht mich einfach nur traurig.

    LG..Karin..

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  2. Heutzutage gibt es zwar eine große Anzahl der Mittelschicht, aber die richtig Reichen haben das meiste Geld und so hat sich die Kluft zwischen arm und reich mit den Jahren noch mehr verschärft.

    Ich würde das Buch gerne lesen und wünsche ein schönes Wochenende.

    daniela.schiebeck@t-online.de

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  3. Hallo :)
    Ich glaube das nicht besser ist wie früher und gibt viele Reiche aber noch mehr Arme Leute .
    Auch heute Arme Menschen wohnen eng zusammen und Reiche zeigen was sie haben und wie sie
    leben . Mich macht traurig das alles so ungerecht ist .
    Liebe Grüße Margareta

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  4. Hallo!
    Das ist ein schwieriges Thema.Verändert zu früher hat sich schon einiges.Kinderarbeit ist verboten.Man hat nicht mehr nur einen Raum zum leben.Allerdings haben arme Familien zum Teil heute noch viel zu kleine Wohnungen.Ich sehe es auch so das Reiche immer reicher werden und arme naja nicht ärmer eher das es mehr arme werden.Früher gab es keine finanziellen Hilfen.Wenn man kein Geld mehr hatte,konnte man nichts mehr kaufen.Lediglich wertvolle Güter zum tauschen verwenden.Heute gibt es wenigstens eine Grundversorgung. Das heißt nicht das man damit viel machen kann aber man muss nicht verhungern.Ich habe selbst schon von Hartz4 gelebt.Ein weitere Unterschied zu früher ist das heute die Mitmenschen viel sozialer eingestellt sind.Jeder gibt gerne etwas so wie er es kann.Es gibt viele ehrenamtliche die sich darum kümmern,das die Hilfe da ankommt wo Sie gebraucht wird.(Tafeln zum Beispiel)Das hat es früher nicht gegeben,denke ich.
    Der Unterschied ist definitiv noch da,aber auch regional unterschiedlich!Mir würde noch einiges Einfallen,aber dass würde den Rahmen sprengen;-)
    LG Marina
    freye1178(ät)gmail.com

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  5. Hallo,

    ich finde auch, dass es kaum Unterschiede in diesem Bereich zu früher gibt. Klar hat sich einiges geändert, aber es gibt eben immer noch reiche die zu viel und arme die zu wenig haben.

    LG
    SaBine

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  6. Hallo,

    ich finde, dass sich die Unterschiede zu früher eigentlich kaum bemerkbar machen. Sicherlich gibt es für die Armen heute besser medizinische Versorgung und mehr Hilfen vom Staat, aber die Schere Arm-Reich driftet immer weiter aus einander. Im Verhältnis zu damals hat sich der Prozentsatz der Reichen aber nicht wirklich geändert.

    LG
    Sabrina
    uhlirschsabrina(at)gmail(dot)com

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  7. Hi :) Also die Kluft zwischen arm und reich gibt es immer noch.. und ich glaube das wird sich auch nie ändern.
    Was ich schade finde den wir sind an sich alle gleich doch nur wegen den lieben Geld müssen viele Hungern und die andere Hälfte wirft das Geld aus den Fenster und kauft sich eine Luxusjacht nach der anderen.. klar gibt es überall auch Ausnahmen.
    LG Cassie
    cassie.blatt@gmail.com

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