15 April 2015

[Rezension] Mr. Mercedes von Stephen King


Preis:22,99€            
Format:Hardcover
Seitenanzahl:592
Genre:Roman
Reihe:-
Verlag:Heyne
ISBN:978-3-453-26941-5     
Altersempfehlung:16
Muss ich haben :)


Schneller, gefährlicher, tödlicher – Mr. Mercedes 
Ein Mercedes S 600 – »zwei Tonnen deutsche Ingenieurskunst« – rast in eine Menschenmenge. Es gibt viele Todesopfer, der Fahrer entkommt. Der Wagen wird später gefunden. Auf dem Beifahrersitz liegt eine Clownsmaske, das Lenkrad ziert ein grinsender Smiley. Monate später meldet sich der Massenmörder und droht ein Inferno mit Tausenden Opfern an. Stephen King, der Meister des Schreckens, verschafft uns in Mr. Mercedes beunruhigende Einblicke in den Geist eines besessenen Mörders bar jeglichen Gewissens. 
Eine wirtschaftlich geplagte Großstadt im Mittleren Westen der USA. In den frühen Morgenstunden haben sich auf dem Parkplatz vor der Stadthalle Hunderte verzweifelte Arbeitsuchende eingefunden. Jeder will der Erste sein, wenn die Jobbörse ihre Tore öffnet. Im Morgendunst blendet ein Autofahrer auf. Ohne Vorwarnung pflügt er mit einem gestohlenen Mercedes durch die wartende Menge, setzt zurück und nimmt erneut Anlauf. Es gibt viele Tote und Verletzte. Der Mörder entkommt. Noch Monate später quält den inzwischen pensionierten Detective Bill Hodges, dass er den Fall des Mercedes-Killers nicht aufklären konnte. Auf einmal bekommt er Post von jemand, der sich selbst der Tat bezichtigt und ein noch diabolischeres Verbrechen ankündigt. Hodges erwacht aus seiner Rentnerlethargie. Im Verein mit ein paar merkwürdigen Verbündeten setzt er alles daran, den geisteskranken Killer zu stoppen. Aber der ist seinen Verfolgern immer einen Schritt voraus.
Quelle: Heyne Verlag

Augie Odenkirk besaß einen Datsun Baujahr 1997, der noch ziemlich gut lief, obwohl er allerhand Meilen auf dem Buckel hatte, aber Benzin war teuer, vor allem wenn man keinen Job hatte, und das City Center stand am anderen Ende der Stadt, weshalb er beschloss, den letzten Bus des Abends zu nehmen.

Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, in denen Stephen King immer wieder zwischen dem pensionierten Detective Hodges und dem Mercedes Killer wechselt. 
Das Buch ist sehr gut geschrieben, was für dieses Buch sehr wichtig ist, da es dem Charakterprofiling sehr zu gute kommt. Hier stehen vorrangig die Charaktere im Fokus und nicht so sehr die Geschichte. Stephen King gelingt es hervorragend, die einzelnen Personen zum Leben zu erwecken.

Als erstes sei gesagt, das dies mein erstes Stephen King Buch war. Nach den ersten 100 Seiten war ich ein wenig skeptisch, den durch die Fokussierung auf die Charaktere und das häufige wechseln der Perspektiven, wird ziemlich früh im Buch die Identität des Mercedes Killers preis gegeben. Also hab ich das Buch erst einmal beiseite gelegt und eine Nacht darüber geschlafen.

Am nächsten Abend kam dann allerdings doch der starke Drang in mir hoch, das Buch wieder in die Hand zu nehmen und weiter zu lesen. Und was soll ich sagen, ich habe es dann bis spät in die Nacht zu Ende gelesen, trotz das mich der Wecker bald zur Arbeit rufen sollte.

Ich habe keine festen Kriterien, an denen sich ein Buch messen muss. Ein gutes Buch muss deine Fantasie anregen und es muss das geschrieben Wort zu einem nahtlos ablaufenden Film in deinem Kopf entstehen lassen. Das Buch ist der Projektor und du die Leinwand.
Und genau das ist mir kaum so gut gelungen wie bei diesem Buch. Ich stand förmlich selber am Fenster und betrachtete diesen alternden Cop im Ruhestand, wie er sich sinnlose Fernsehsendungen angesehen hat und dazu literweise Alkohol in sich hineinschüttete bis.....ja bis dieser geisteskranke und seelisch verkrüppelte Mann, ihm einen Brief zukommen lässt. Das Leben des Cops erhält langsam wieder einen Sinn, und so beginnt ab da ein Katz und Maus Spiel, wie es spannender kaum sein könnte.

Ich bin trotz meiner anfänglichen Skepsis , hellauf begeistert von diesem Buch. Es hat mich mehrere Stunden fantastisch unterhalten, und nach dem weglegen hatte ich das Gefühl, gerade einen sehr guten Thriller auf DVD gesehen zu haben. Stephen King beweist mit Mr.Mercedes das er nicht nur King of Horror ist, sondern auch außergewöhnlich spannende Thriller schreiben kann. Aufgrund dieser Tatsache werde ich mir zukünftig wohl noch das ein oder andere Buch von ihm holen.

Um dieses Buch abschließend im Stil des Mercedes Killers zu bewerten, bekommt das Buch von mir :) :) :) :):)




Kommentare:

  1. Mir hat das Buch leider überhaupt nicht gefallen und ich habe es nach der Hälfte abgebrochen. Ich glaube, ich mag den alten Stephen King einfach lieber, wo noch der Horror im Mittelpunkt stand.

    Liebe Grüße
    Jessi

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  2. Hey,
    ich fand es auch super :-)
    Ich mag sowohl seine ruhigen, wie auch die Horror Bücher gerne...
    Liebe Grüße

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