19 Mai 2015

[Blogtour] zu "Das Herz der Harpyie" Tag 5: Götter Thanatos & Ares

Herzlich Willkommen zu unserer Blogtour "Das Herz der Harpyie" von Rebekka Pax. Ihr dürftet bisher einige Informationen über das Buch erfahren und heute bringe ich euch die Götter Thanatos und Ares näher.




Thanatos

Thanatos bedeutet Tod. Er ist ein Totengott oder auch in Daimon in der griechischen Mythologie, ihm entspricht die Göttin Mors (= Mors war die römische Personifikation des Todes. Sie personifizierte den Eintritt des Todes selbst. Sie erscheint schwarz gewandet mit dunklen Flügeln und reißt den Menschen aus seiner Lebensbahn.)

Thanatos wird auch als Letum oder Letus in der römischen Mythologie bezeichnet. 
Letum wohnt am Eingang des Tartarus (=die Bezeichnung eines Teils der Unterwelt). Mors befindet sich halb in der Welt der Sterblichen und halb im Reich der Toten. Beide stellen den Übergang ins Totenreich dar. 

Thanatos ist der Gott des sanften Todes und ist darum häufig zusammen mit seinem Bruder Hypnos, dem Gott des Schlafens abgebildet. Ihre Schwester ist Ker, die Göttin des gewaltsamen Todes.

Laut Hesiod (=grieschicher Dichter) wohnt Thanatos dort, wo Nacht und Tag einander begegnen und wo Atlas das himmelsgewölbe trägt. Dort wo nie die Strahlen der Sonne durchdringen wohnt auch der Schlaf Hypnos, aber während er friedlich und freundlich zu den Menschen ist, hat Thanatos "ein eisernes Herz und ehernen, erbarmungslosen Sinn". Bei einmal gepackten Menschen gibt er sie niemals wieder frei und selbst den unsterblichen Göttern ist er ein Feind.

Seine Gestalt wird beschrieben mit schwarzen Flügeln und einem finsteren Blick, der den Sterbenden mit einem Opfermesser eine Locke abschneidet, oder auch als Immerschläfer, meist ein schöner geflügelter Jüngling oder Knabe, der eine noch gesenkte loderne oder bereits verlöschte Fackel in der Hand hält.



Ares

Ares ist in der grieschischen Mythologie der Gott des schrecklichen Krieges, des Blutbades und Massakers. Er gehört zu den zwölf olympischen Gottheiten, den Olympioi.
Er wurde später mit dem Kriegsgott Mars gleichgestellt. Wobei Mars bei den Römer höher im Ansehen stand als Ares bei den Griechen.

Die Wurzeln des Namens sind unklar, vermutlich bedeutet Ares der "Verderber", der "Rächer". Vermutlich stammt die Gestalt des mordenden Ares aus dem bronzezeitlichen Thrakien (=ist eine Landschaft auf der östlichen Balkanhalbinsel, die heute zu den Staaten Bulgarien, Griechenland und Türkei gehört.) Sie wird auch mythologisch als seine Heimat genannt. 
Aber bereits in mykenischer Zeit (1600-1050 v. Chr.) ist er auf dem griechischem Festland nachweisbar und verbreitet. Möglich wäre es, dass er in vorgriechischer Zeit ein Fruchtbarkeitsgott und seiner italischen Entsprechung ähnlich war.

Ares wird als roher, wilder, nicht zu bändigender Kriegsgott beschrieben, der Gefallen an Gewalt findet und mit den wilden Tieren zog, um sich an deren Blut zu laben. Er ist aggressiv, grausam, unbarmherzig und blutrünstig mischt sich auch desöfteren aktiv in die Gefechte der Sterblichen ein und stachelt deren Kampfgeist weiter auf. Streit, Plünderungen, Blutbäder, das Geräusch klirrender Waffen sowie das Geräusch brechender Knochen bereiten ihm großes Vergnügen. Mit den schönen Künsten der anderen Götter konnte er nur wenig anfangen und war bei den anderen Göttern zwecks seinen Eigenschaften unbeliebt. 

Als unbeliebter und ungern gehuldigter Gott war er selten Gegenstand in der Kunst, anders seine römische Entsprechnung. Ares Symbole sind: brennende Fackel, Hund und Geier sowie für einen Kriegsgott typisch Schwert, Helm und Schild.
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Doch was hat das mit dem Buch zutun?
Thanatos und Ares haben einen Pakt geschlossen, indem sie ihre Sprösslinge bis zum letzten Erben in den Kampf schicken.
John ist der Sohn Thanatos und die Tsirkas aus dem Blute des Ares.


Beantwortet mir folgende Frage und schon seit ihr im Lostopf.

Was würdet ihr tun, wenn ihr erfährt das ihr ein Nachfolger von einem olympischen Gott seit?


Teilnahmebedingungen: 
Teilnahme ab 18 Jahren.
Keine Barauszahlung des Gewinns.
Kein Ersatz beim Verlust auf dem Postweg.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Persönliche Daten werden nur für das Gewinnspiel verwendet.
Gewinn nur möglich mit Postanschrift in Deutschland. Gewinner werden per Mail benachrichtigt.
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Blogtour- Stationen:

15.05. Alles über Harpyien - Miriam
16.05. Berufsbild Archäologe - Yasmin
17.05. Handlungsschauplatz - Silke
18.05. Luzides Träumen - Natascha
19.05. Götter Thanatos & Ares - Nadine
20.05. Autoreninterview - Britt

Kommentare:

  1. Wieder ein sehr schöner Blogbeitrag zur Blogtour. Puh, ich würde auf jeden Fall ganz schnell herausfinden wollen, ob ich mega stark bin ;) dann würde ich versuchen ihn kennenzulernen. Vielleicht nicht direkt auf den Olymp, aber vielleicht kann man ihn trotzdem kontaktieren. Aber ich glaube die griechischen Götter sind nicht so Familienbewusst....

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  2. Hallo und guten Tag,

    O.K. erst einmal schauen, ob ich möglicherweise irgendwelche Kräfte habe und dann klar vielleicht meine Götterfamilie besuchen, wenn es möglich ist.

    LG..Karin..

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  3. Hallo Nadine!
    Geniale Frage! ;D
    Erst einmal würde ich wahrscheinlich alles über diesen Gott in Erfahrung bringen. Dann würde ich natürlich versuchen, Kontakt zu ihm aufzunehmen. Was sich aber sicherlich als sehr schwierig herausstellen wird.

    Liebe Grüße,
    Leelou

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  4. Also ich fänd es glaub ich total cool. Ich muss da sofort an "Percy Jackson" denken :D So ein paar Superkräfte sind doch ganz cool. Was die kämpfe angeht.... naja :D

    Viele Grüße
    Laura

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  5. Ich denke, vermutlich wäre ich erstmal etwas schockiert und danach würde ich wahrscheinlich in Erfahrung bringen wollen, wer meine Familienmitglieder sind und die Sache "erforschen".

    daniela.schiebeck@t-online.de

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  6. ALs allererstes: Den olympischen Gott googeln :D Denn was so Mythologiesachen angeht kenne ich mich leider ganz und gar nicht aus und müsste mich da erstmal informieren, wer das überhaupt ist und was der so konnte (um dann festzustellen ob ich irgendwelche Eigenschaften geerbt habe)

    Liebe Grüße, Krissy
    www.tausendbuecher.blogspot.de
    krissysmail(at)web.de

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  7. Hallo,
    ich würde es anfangs erst gar nicht glauben und mich veräppelt vorkommen. Doch wenn man mich dann überzeugt hat, würde ich sofort in Erfahrung bringen, was für kräfte ich besitze und wie man sie anwendet und natürlich möchte ich dann auch meine göttliche Familie kennen lernen :-)

    Danke dir für diesen tollen Beitrag :-)

    Liebe Grüße
    Kati

    Katis-Buecherwelt@outlook.de

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  8. Hallo,

    ich denke auch, dass ich erst einmal recherchieren würde, um alles über diesen Gott herauszufinden. Erst dann würde ich mir Gedanken machen, was das es alles für mich bedeutet.

    LG Petra
    fantasticbooks@t-online.de

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  9. Hallo ,

    Wenn ich erfahren würde das ihr ein Nachfolger von einem olympischen Gott bin in ersten Moment
    würde ich denken das ich träume . Danach kann ich mir vorstellen das ich mit was
    ich kann und was das für mich bedeutet .
    Ich wünsche Dir schönen Tag :)

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt
    margareta.gebhardt@gmx.de

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  10. Hallo,
    Erst mal super toll, dieser Beitrag...
    Und ja, ich glaube, ich wäre erst mal geschockt, und würde den jenigen, der es mir erhält hat für verrückt erklären.. aber dann würde ich es glaube ich cool finden.. Ich würde raus finden wollen, wer ich wirklich bin, was für Kräfte ich habe und zu welcher Familie ich gehöre. Außerdem würde ich wissen wollen, wer die Familie ist in der ich aufgewachsen bin..
    Lg Desi

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  11. Hallo,

    also ich würde die Information erst mal nicht glauben und für verrückt abtun, aber mich dann doch irgendwann fragen ob ich jetzt besondere Fähigkeiten habe :)

    LG
    SaBine
    (kupfer-sabine@t-online.de)

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  12. Ich würde hoffen, dass ich auch irgendwelche coolen Fähigkeiten habe :)

    LG Astrid
    Letanna_reeves@web.de

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  13. Hii :) Also wenn zu mir jemand kommen würde um mir zu sagen ich bin der Nachfolger irgendeines Gottes.. ich glaube dann würde ich erstmal anfangen zu lachen und fragen was derjenige zum Frühstück hatte.
    Derjenige muss sich schon was richtig gutes einfallen lassen um mich überzeugen zukönnen das er a) nicht vollkommen verrückt ist und b) das ich Nachfolger eines olympischen Gottes bin.
    Dann würde ich wohl erstmal so viel wie möglich über den Gott und die ganze Situation in Erfahrung bringen.. und wenn vorhanden neu oder verborgende Fähigkeiten testen.
    LG Cassie
    cassie.blatt@gmail.com

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