18 Juli 2015

[Rezension]~*Inselrose*~von Lisa Katharina Bechter



Preis:13,90 €            
Format:Taschenbuch
Seitenanzahl:180
Genre:Roman
Reihe:-
Verlag:Karina Verlag
ISBN:978-3-90-3056-09-1     
Altersempfehlung:16
Muss ich haben :)




Mina trennt sich von ihrem Mann, der sie immer wieder im Stich lässt. Durch den Tod ihrer Mutter Marie wachgerüttelt, will Mina ihr Leben ändern und reist nach Irland. Dorthin, wo Marie ihre letzten Jahre verbrachte. Sie taucht ein in die mystische Welt voller Wunder des Seins und beginnt eine Reise in die Vergangenheit. Ein herzerwärmender Roman, der in der zauberhaften Landschaft Irlands spielt.
Quelle: Amazon

Mit beiden Händen hält Marie das Kettchen mit dem silbernen Amulett um ihren Hals, den unendlichen Knoten, fest umschlossen.

Die Autorin hat hier eine schöne, zugleich traurige Geschichte erschaffen. Die Emotionen der Charaktere werden sehr gut herübergebracht. Der Zauber von Irland wurde auch gut beschrieben, die sie mit Gedichten verfeinert hat.

Mina ist verheiratet, doch ihr Mann geht andere Wege und meldet sich längere Zeit nicht mehr. Bald darauf bemerkt sie, dass sie ihr Leben nicht so verbringen möchte und all der Luxus ihres Mannes sie nicht erfüllt.
So lässt die von ihrem Anwalt die Scheidung einreichen, nachdem sie von ihrem Mann bis heute nichts gehört hat.

Sie lässt alles hinter sich und reist nach Irland, wo kurz davor ihre Mutter starb.

In Irland fängt sie an ihre Mutter zu verstehen, macht sie sich auf die Suche nach der Geschichte von ihrem Vater, den sie bislang nie kennengelernt hatte. Sie hatte als Kind oft ihre Mutter gefragt, wer ihr Vater sei, wie er heißt und wie er war, doch ihre Mutter verneinte immer. Sie bekam das nur Nachts mit, wie ihre Mutter sich in den Schlaf weinte.

Doch bald in Irland findet sie ihren Vater und lernt endlich die Geschichte ihrer Eltern kennen. Ich bin ehrlich, ich hab geheult, es ist wirklich eine traurige Geschichte zwischen ihren Eltern, die aber leider keiner mehr ändern kann, da es zu spät ist. Doch wer weis, die Hoffnung stirbt zuletzt.

Ich denke hier wollte klargemacht werden, dass man immer für die Liebe kämpfen sollte, anstatt einfach aufzugeben nur weil man denkt, man ist nicht mehr gut genug für seine Liebe und kann seine Familie nicht mehr versorgen.

Mina lernt dort auch ihre neue Liebe kennen, die hier aber nicht im Vordergrund steht. Der Hauptgrund dieser Geschichte behält die Geschichte ihrer Eltern.

Eine schöne, traurige Geschichte zugleich. Die einen zum nachdenken anregen sollte.


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