24 November 2015

[Autoreninterview] Katrin Gindele

Cold Fire - Wächter der Illusion


Lara Anderson, 18 Jahre alt, lebt in einer amerikanischen Kleinstadt. Sie begegnet Logan, dem Anführer der Secutor. Secutor sind nichtmenschliche Wesen, die Erinnerungen beeinflussen können. Logan beginnt sich für Lara zu interessieren, als er bemerkt, dass sie seinen Manipulationen widersteht. Ein Secutor kann sich normalerweise nicht verlieben, dennoch erobert Lara Logans Herz im Sturm. Als ein Feind Logans von Lara und ihrer Liebe erfährt, will er Lara benutzen, um Logan endgültig zu besiegen. Um seine Geliebte zu beschützen, setzt Logan alles aufs Spiel.
Quelle: Der Kleine Buchverlag







Biografie:

Katrin Gindele wurde in Sachsen - Anhalt geboren und liebte schon als Kind Erzählungen aus anderen Welten. Schon damals ahnte sie, dass sie eines Tages phantastische Geschischten schreiben würde. Seit einigen Jahren widmet sie sich ganz dem Schreiben von Fantasy- Romanen. Ihr Debüt "Cold Fire" ist der Auftakt zu ihrer Cold Fire - Trilogie. Die Autorin lebt heute mit ihrem Mann und drei Kindern in Baden - Württemberg. Mehr Infos über die Cold Fire - Trilogie finden Sie unter: facebook.com/coldfiretrilogie

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Ab wann war dir bewusst, dass du Autorin werden wolltest? Was hat dich dazu bewegt? 

Ich schreibe seit der sechsten Klasse Kurzgeschichten, aber den Wunsch Autorin zu werden, hatte ich eigentlich nie. Ich schreibe einfach nur gerne und mein größter Wunsch war es, irgendwann einmal mein eigenes Buch in den Händen zu halten. Das ich mit der Veröffentlichung meines Buches eine Autorin bin, wurde mir erst bewusst, als ich den Verlagsvertrag unterschrieben habe. Dort stand ganz groß: Autorenvertrag.

Gibt es in deinen Bücher Parallelen zu eigenen Erfahrungen, die dich dazu inspiriert haben? Bzw. woher nimmst du deine Inspiration?

Parallelen zu eigenen Erfahrungen gibt es in meinen Büchern nicht, zumindest sind mir bis jetzt noch keine aufgefallen. Woher ich meine Inspirationen nehme, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht. Meistens habe ich irgendeine Idee im Kopf, die plötzlich da ist und mich nicht mehr loslässt. Das geht so lange, bis ich sie aufschreibe.

Wie entstanden und entwickelten sich die Protagonisten?

Mein erster Protagonist war Logan. Ich dachte darüber nach, was mich an einem Mann nerven würde und was mir besonders gut gefällt. Daraus suchte ich mir ein paar grundlegende Charaktereigenschaften heraus und fügte noch ein paar übernatürliche Fähigkeiten dazu. Fertig. Erst danach kam Lara ins Spiel. Ich wollte, dass ihre Figur alles verkörpert, was Logan auf die Palme treibt und dennoch sollte er sich hoffnungslos in sie verlieben. Meine Protagonisten entstehen also immer zuerst nach bestimmten Charakterzügen, danach kommt der Rest. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte hat mich allerdings manchmal selbst überrascht. Irgendwann entwickelten sie allesamt ein Eigenleben. Darum kann ich vorher auch nie sagen, ob meine Protas am Ende der Geschichte immer noch die gleichen Personen sind.

Hast du ein Lieblingsprotagonist?

Mein Lieblingsprotagonist im 1ten Teil ist ganz klar Leo. Er verkörpert so viel Bosheit, dass er mir inzwischen richtig ans Herz gewachsen ist. Bei ihm konnte ich mich austoben und all das tun, was ein normaler Mensch niemals tun sollte.

Gab es während des Schreibprozesses Blockaden?

Eine richtige Schreibblockade hatte ich bis jetzt noch nicht. Hin und wieder gab es einige Stellen, bei denen ich nicht genau wusste, wie ich die Situation in Worte fassen sollte. Dann habe ich eine Pause gemacht und mir einen Kaffee geholt. Meistens ging es danach gleich weiter.


Gibt es einen Lieblingsort an dem du schreibst?

Mein Lieblingsort zum schreiben ist mein Wohnzimmer. Beine auf den Tisch, Laptop auf den Schoß. Dann Kopfhörer rein und Musik an. So schreibe ich am liebsten.


Wie wichtig ist dir das Cover eines Buches?

Das Cover ist mir sehr wichtig, darum wurde es allein für den 1ten Teil mindestens hundert Mal geändert. Ich will nicht nur, dass das Cover zur Geschichte passt, sondern auch einen Teil der Geschichte verkörpert. Bei Cold Fire ist es ein zugefrorener See inmitten einer friedlichen Landschaft, weil die Geschichte trotz einiger Turbulenzen noch recht ruhig verläuft. Auf dem Cover vom 2ten Teil werden aus dem See reißende Stromschnellen. Die Geschichte nimmt an Fahrt zu und es wird für alle Beteiligten richtig gefährlich.

Was bedeutet Lesen für dich?

Lesen bedeutet für mich das Abtauchen in eine andere Welt. Alles um mich herum wird unwichtig und klein. Beim lesen bin ich kaum noch ansprechbar, weil ich ganz darin verschwinde.

Welches Buch hast du zuletzt gelesen?

Zur Zeit lese ich die Karpatianer Reihe von Christine Feehan. Damit bin ich wohl auch noch eine Weile beschäftigt, denn das sind eine ganze Menge Teile.

Wie sieht dein Alltag aus? Hast du Kinder?

Mein Alltag unterscheidet sich nicht sonderlich von dem Alltag anderer Frauen: aufstehen, duschen und Zähne putzen und dann Frühstück machen. Arbeiten gehen, dann das Mittagessen vorbereiten und mit den Kids Hausaufgaben machen. Arzttermine erledigen, einkaufen gehen, waschen, putzen und bügeln. Der übliche Alltag eben. Ich habe drei Kinder, da wird es nie langweilig.

Was sind deine Hobbys und Interessen?

Meine Hobbys sind lesen und backen. Dabei kann ich wunderbar abschalten. Ich bastele und dekoriere gerne und baue die Kräuter für meinen Tee selbst an.

Was ist deine Lebensphilosophie?

Lebe dein Leben und kümmere dich nicht darum, was andere über dich denken. Das ist meine Lieblingsphilosophie.

Hast du schon das nächste Projekt im Kopf?

Ich habe sogar mehrere Projekte am Start. Insgesamt sind es drei verschiedene Ideen,die mich gerade auf Trapp halten.

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