21 Dezember 2015

[Autoreninterview] Christiane Bößel


Weihnachtszauber Eine Weihnachts-Anthologie zugunsten des Kinderhospiz Mitteldeutschland Nordhausen e.V. 12 Autoren zeigen, wie ihre Romanfiguren das Fest der Liebe erleben und bieten so einen unvergleichlichen Blick auf fantastische Welten, prickelnde Begegnungen und tiefe Abgründe. In jeder Geschichte ist der besondere Zauber von Weihnachten zu spüren. Mit dem Kauf dieser Anthologie zaubern Sie nicht nur ein Lächeln in das Gesicht des Lesers, sondern tragen dazu bei, dass Kinder ihren eigenen Weihnachtszauber erleben dürfen. Beschenken Sie sich selbst oder Ihre Lieben mit "Weihnachtszauber" und helfen dabei, Gutes zu tun. Sämtliche an der Anthologie beteiligte Personen (Autoren, Lektor, Cover-Designer etc.) verzichten auf ihr Honorar, damit der Erlös zu 100% dem Kinderhospiz zu Gute kommt.

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Ich darf euch heute Christiane Bößel vorstellen, sie ist eine der 12 Autoren die an dieser wunderbaren Anthologie mitgewirkt hat. 


Ich bin 1975 als Sonntagskind in Augsburg geboren. Ursprünglich habe ich einen ganz soliden Beruf gelernt und als Krankenschwester gearbeitet, bevor ich Germanistik und Philosophie studierte. Sobald ich alle Buchstaben konnte, fing ich an, zu schreiben. Mit meinen Erzählungen habe ich mehrmals den Augsburger Poetry Slam und einen Schreibwettbewerb gewonnen. Die besten Ideen kommen mir beim Duschen oder Autofahren, was manchmal unpraktisch ist, denn dabei kann man in der Regel nichts aufschreiben. Deswegen liegen überall in meinem Haus verteilt Zettel, damit ich alles schnell festhalten kann, sobald mich die Muse küsst. Als Büchersüchtige erfinde ich nicht nur Geschichten, sondern verschlinge auch Unmengen an Büchern unterschiedlichster Genres. Ansonsten lebe ich mit Mann, Sohn und Katze in einem beschaulichen Dörfchen in Bayern. Die Ruhe und die Natur bringen mir die Ruhe und die Kraft, die ich beim Schreiben liebe. Wer mich im Netz besuchen will, kann das gerne tun! www.christiane-boessel.de
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Ab wann war dir bewusst, dass du Autorin werden wolltest? Was hat dich dazu bewegt?

Ich schreibe, seit ich alle Buchstaben konnte, Erzählungen, Lyrik, Kurzgeschichten. Mehrmals habe ich mit meinen Geschichten den Augsburger Poetry Slam gewonnen. Autorin wollte ich schon immer werden, aber wie das Leben so spielt, wurde daraus erst einmal nichts. Also wurde ich zuerst Krankenschwester und habe später Literaturwissenschaft und Philosophie studiert. Das Schreiben rückte neben dem Alltag leider in den Hintergrund. Erst seit mein Sohn größer ist, habe ich wieder Zeit und Muse, mich mit dem Schreiben zu beschäftigen.

Gibt es in deinen Bücher Parallelen zu eigenen Erfahrungen, die dich dazu inspiriert haben? Bzw. woher nimmst du deine Inspiration? Wie entstanden und entwickelten sich die Protagonisten?

Liz aus „Liebessprung“ und der Weihnachtsgeschichte ist Krankenschwester. Da das mein erster Beruf war, konnte ich mich gut in Liz´ Situation hineinversetzen. Oder vielleicht ist sie auch Krankenschwester, weil ich das war. Ich komme aus Bayern, wo strenger Katholizismus auf tiefen Aberglauben treffen, wo Handleser und Kräuterhexen noch ganz normal sind, wo die Landschaft sich abwechselt von schroffen Bergen zu weichen Wiesen, wo es so viel dunklen Wald gibt, dass man ohne Zweifel an Geister, Trolle und Hexen glaubt. Das Paranormale ist hier nah und vertraut. Oft habe ich mir überlegt, wie es wäre, wenn sich einfach so ein Tor in eine dieser anderen Welten öffnen würde. Und wenn man einfach so hindurchtreten könnte. Je nachdem, wo es einem gerade besser gefällt (oder wo das bessere Fernsehprogramm läuft oder gerade Sommerschlussverkauf ist oder der Alltag weniger stressiger ist). Und eines Tages stand Vincent vor mir. Er erzählte mir von seiner Dimension. Liz kannte er zu diesem Zeitpunkt noch nicht, doch als er sie sah, verliebte er sich sofort in sie. So entstand die Liebe zwischen Liz und Vincent und letztendlich die Idee zu „Liebessprung“ und der darauf aufbauenden Trilogie. Ich wusste von Anfang an, wie Vincent und sein anderes Ich Helmut aussehen würden. Ich hatte sie ganz deutlich vor Augen und auch ihre Charakter waren sofort klar. Inspiration brauche ich oft keine. Der Alltag ist Inspiration genug. Oft entwickeln sich die Geschichten beim Schreiben und zum Teil belagern mich meine Figuren sogar in meinen Träumen. Schreiben und Geschichten erfinden fällt mir leicht. Als meine Autorenkollegen und ich die Idee hatten, eine Anthologie zu veröffentlichen, in der unsere Protagonisten Weihnachten feiern, hatte ich keine Probleme, mir vorzustellen, wie das bei Liz und Vincent ablaufen würde.

Hast du einen Lieblingsprotagonist? 

Ich liebe Vincent. Er ist der Protagonist in meiner Springer-Trilogie, ein erotischer Zukunftsroman um eine grenzenlose Liebe, einen schicksalhaften Unfall und eine mysteriöse Maschine. Vincent ist ein echter Alphamann: stark, beschützend, testosteronversprühend, wortkarg. Aber er ist auch zu tiefen Gefühlen fähig. Er liebt Liz und würde alles für sie tun. Wer wünscht sich nicht selbst so einen Mann? In „Weihnachts-Zauber“ feiern Vincent und Liz ihr erstes gemeinsames Weihnachten, das nicht nur besinnlich, sondern vor allem leidenschaftlich ausfällt.

Gab es während des Schreibprozesses Blockaden?

Blockaden gibt es immer wieder. Wie bei jedem Autoren. Manchmal brauchen Autor und Figuren einfach Abstand voneinander. Dann lasse ich die Geschichte einige Tage liegen. Meist geht es dann wieder problemlos weiter. Das Problem bei „Weihnachts-Zauber“ war eher, dass ich mich mitten im August/September in Weihnachts-Winter-Stimmung versetzen musste. Bei 35 Grad.

Gibt es einen Lieblingsort an dem du schreibst?

An meinem Schreibtisch.

Wie wichtig ist dir das Cover eines Buches?

Sehr wichtig. Das Cover muss zur Geschichte passen und neugierig auf den Inhalt machen. Mir gefallen meine Cover. Das der Weihnachts-Anthologie finde ich sehr gelungen. Wir sind uns innerhalb der Gruppe schnell einig geworden und Christoph hat es dann toll umgesetzt. Danke an dieser Stelle noch einmal dafür. 

Was bedeutet Lesen für dich?

Einen Tag ohne Lesen gibt es bei mir nicht! Ohne Bücher kann und will ich vor allem nicht leben. In meinem Haus habe ich einen Raum voller Bücher. Mein Lieblingsraum.

Welches Buch hast du zuletzt gelesen?

Ich lese meist zwei Bücher gleichzeitig, eines digital, eines als Print. Meine letzten waren: M.C. Steinweg „Satisfaction on demand“ auf meinem iPad mini (hervorragend und sehr zu empfehlen!) und „Evermore“ von Alyson Noel als Taschenbuch (hat mir auch gut gefallen)

Wie sieht dein Alltag aus? Hast du Kinder?

Ich habe einen pubertierenden Sohn und unterrichte in Teilzeit Deutsch als Fremdsprache und Literaturpädagogik. Mein Alltag ist ansonsten ganz normal und unspektakulär. Hausfrauendinge, Familie, Garten, Katze.

Was sind deine Hobbys und Interessen?

Lesen. Manchmal auch Lesen und oft lese ich auch. Und nicht zu vergessen: Lesen. Ich liebe meine Familie, meine Katze, meinen Garten und Vampir-Serien. Eines meiner heimlichen Hobbys ist Leute beobachten. Ich kann stundenlang einfach dasitzen, Menschen anschauen und mir Geschichten ausdenken. Die besten Ideen kommen mir durch kuriose Alltagssituationen.

Was ist deine Lebensphilosophie?

„Alles im Leben hat sein´ Sinn!“ Das hat meine Oma immer gesagt. Recht hatte sie!

Hast du schon das nächste Projekt im Kopf? 

Ja. Ideen habe ich für 10 weitere Bücher. Zuerst werde ich die Trilogie zu Ende schreiben, dann stehen verschiedene Projekte an. Zwei Sachbücher und weitere Liebes-Romane.

Ihre bisherigen veröffentlichen Bücher


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