16 Dezember 2015

[Rezension]~*Die Ummauerte Stadt*~von Jan Reschke


Preis:14,95 €            
Format:Broschierte Ausgabe
Seitenanzahl:400
Genre:Dystopie
Reihe:-
Verlag:Papierverzierer
ISBN:9783944544984     
Altersempfehlung:16
Muss ich haben :)





Seit dem Zusammenbruch der alten Weltordnung sind die Menschen in der Ummauerten Stadt einer totalitären Kontrolle ausgeliefert. Während Ausgangsperren, Wohnungsenteignungen und Verarmung zum Alltag gehören, riskiert Jeremiah mit dem Sammeln von Elektroschrott und Altmetall in den Außenbezirken regelmäßig sein Leben. Obwohl er sich im Besitz von diesen begehrten Tauschobjekten befindet, sehnt er sich danach, aus der Ummauerten Stadt zu entkommen, in der Nahrungs- und Sauerstoffversorgung kontrolliert und Menschen wie Vieh gehalten werden. Zusammen mit Bezirkskommunikator Goran begehrt Jeremiah gegen das System auf. Doch was wird ihn der Wunsch nach Freiheit kosten?
Quelle: Papierverzierer Verlag

Meine Hölle ist sechs Quadratmeter groß. Ich dachte immer, die Hölle wäre dunkel. Doch in meiner Hölle ist es hell. 24 Stunden am Tag.

Sehr toll beschrieben die Umgebung, Charaktere und Spannung wurde gut rüber gebracht. Auch die Schock Momente konnte man sich gut vorstellen.

Jeremiah ist ein Sammler, er verlässt die Kuppel nachts, was verboten ist und geht auf die Suche nach wertvollen Gegenständen, sei es nur Papier oder Salz.

Denn in der Ummauerten Stadt gibt es nur Algen und begrenzt Fleisch zu essen. Was anderes gibt es leider nicht. Auch auf engsten Raum müssen sie Leben, es gibt nur begrenzt Wohnungen, weswegen manche in der Tiefgarage leben müssen, während in den anderen Kuppeln der Luxus herrscht.

Auch Sauerstoff gibt es nur wenn man es bei der Versorgungsstelle nachfüllen lässt. Dort bekommen sie auch ihr Essen.

Doch Jeremiah möchte so nicht mehr weiterleben und etwas dagegen unternehmen. Die Soldaten kommen und bringen einfach Menschen um oder holen sie ab. Das möchte er nicht mehr weiter mit ansehen, genauso nicht mehr abhängig von der Regierung sein. Doch es nicht so leicht, ein Fehler und du bist tot.

Weswegen sie in der Kuppel leben oder welches Jahr sie haben erfährt man leider nicht. Sie können allerdings nur mit ihren Sauerstoffstäbchen die Kuppel verlassen. Doch dort gibt es nichts, außer verlassene kaputte Häuser und Straßen. Und Soldaten die Wache stehen.

Es gibt immer Sichtwechsel zwischen Jeremiah, Bewohner der Zelle 12, seinem Freund Goran und der Regierung. Bewohner der Zelle 12 erfährt man erst am Ende um wen es sich handelt. Ansonsten fand ich die Sprünge ganz gut, so erfährt man auch was die Regierung vor hat und was ihre Pläne sind.

Für schwache Nerven ist das allerdings nichts, ich dachte manchmal das ich ein Thriller lese, aber ich glaube das ist bei männlichen Autoren normal, da gibt es mehr Blut und Tote. ;)
Ich musste manchmal eine Pause einlegen, weil es doch brutal oder krank war. Ich hoffe allerdings das sowas nie im wahren Leben passieren wird.
Ein kleiner Ausschnitt:
Dort, wo ihm noch vor ein paar Sekunden ihr Gesicht ein Lächeln geschenkt hatte, starrte er nun in einen offenen, aufgeplatzten Schädel.
Die Ummauerte Stadt 

Nachdem ich das Buch beendet hatte, war ich erstmal sprachlos und schockiert, weswegen ich die Geschichte erstmal verdauen musste und mir sofort ein Liebesroman geholt hab :D

Auch wenn mich die Geschichte manchmal schockiert hatte, war ich doch positiv überrascht.
Ich würde fast behaupten das es ein Dystopie - Psychothriller ist :D


1 Kommentar:

  1. Huhu,

    nun Dein Einblick in das Buch hat es wirklich in sich und nichts für Weicheier.
    Werde es mal im Auge behalten.

    LG..Karin...

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