13 Juli 2016

[Rezension]~*Ghetto Bitch*~von Gernot Gricksch


Preis:14,99 €            
Format:Hardcover
Seitenanzahl:320
Genre:Roman
Reihe:-
Verlag:Dressler
ISBN:978-3-7915-0006-5     
Altersempfehlung:14
Muss ich haben :)





Hochglanz-Girl im Hochhaus-Schick: Die 15-jährige Nele wohnt mit ihrer Familie im schicken Hamburg-Poppenbüttel und führt ein unbeschwertes Leben. Doch plötzlich nimmt ihr Leben eine gravierende Wendung: Neles Vater stirbt und hinterlässt Berge von Schulden! Neles Mutter ist gezwungen, mit ihr und ihrem 14-jährigen Bruder das Villenviertel gegen eine Hochhaussiedlung in Hamburg-Steilshoop einzutauschen. Schnell ist Nele hier die arrogante Zicke vom Dienst und lässt kein Fettnäpfchen aus. Als jedoch der 17-jährige Skater Rick auftaucht, gelingt es Nele immer besser, sich in ihr neues Umfeld zu integrieren.
"Ghetto Bitch" stammt von Wortwitz-Genie Gernot Gricksch, der auch schon Drehbuchautor von "Tatort Münster" und "Das Leben ist nichts für Feiglinge" war.

Siebte Reihe! Sie waren ganz dicht dran! Nele würde das Gesicht der Bitch ganz genau erkennen können.

Hachja was hab ich gelacht, ein tolles unterhaltsames Buch. Wer gerne mal wieder lachen möchte beim lesen, ist hier gut aufgehoben.

Nele wohnt mit ihren Eltern und ihrem Bruder in einer Villa und führt ein unbeschwertes Leben. Bis ihr Vater stirbt und einen Berg voller Schulden hinterlässt. Neles Mutter ist gezwungen in ein Hochhausviertel zu ziehen, doch zu ihren Freunden erzählen sie etwas anderes, das sie nach New York gehen würden, doch geht das gut, wenn man am anderen Ende von Hamburg wohnt? Wie sagt man so schön man sieht sich immer zweimal im Leben.

Nele war anfangs eine verwöhnte Zicke, aber man merkt wie sich verändert. Durch ihre Freundin Ginny wird sie auf den Boden der Tatsachen geholt, ins echte Leben ohne die Rosarote Brille.

Ginny, tut sich schwer mit der deutschen Sprache, aber schleicht sich während dem lesen ins Herz. Sie ist ein selbstbewusstes, lautes Mädchen, das von nichts peinlich berührt ist.

Timo, Neles Bruder, hat in Poppenbüttel keine Freunde und wird dort erpresst, doch keiner weis es, in Steilshoop hat er sofort Anschluss gefunden, doch sind das wahre Freunde?

Zwischen Nele und Timo wird abwechselnd erzählt, dadurch ist man bei beiden hautnah dabei. Meiste Zeit wird aber aus der Sicht von Nele erzählt.

Ein Thema zur Zwangsheirat kommt hier auch vor, was auch super gelöst wurde.

Ich hab eine Danksagung vermisst, ich hätte gerne mehr von dem Autor erfahren und wieso er sich so gut dort auskennt und die Jugendsprache so gut beherscht :D

Eine sehr realitätsnahe Geschichte, mit viel Humor. Man sollte unbedingt Nele ins Ghetto begleiten.


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