27 Juli 2016

[Rezension]~*Von echten Puppen, bitteren Pillen und erfundenen Paten*~Julia Bohndorf


Preis:0,99€/ 6,95€            
Format:Ebook/ Taschenbuch
Seitenanzahl:116
Genre:Humor
Reihe:-
Verlag:KopfKino
ISBN:978-3981796711     
Altersempfehlung:14
Muss ich haben :)





Erna Meyer und Thea Rohde verbindet nicht nur die gemeinsame Schulzeit, sondern auch der Streit um einen Mann, der ihre Freundschaft zerstörte. Sechzig Jahre lang pflegen sie diese Rivalität, und bei jedem Klassentreffen geraten sie aneinander. Für das anstehende diamantene Treffen wird um die Begleitung durch einen Enkel gebeten, doch weder Erna noch Thea haben Enkelkinder. Als sie sich bei einer zufälligen Begegnung in der Stadt gegenseitig mit ihren sehr erfolgreichen, jedoch erfundenen Enkeln zu übertrumpfen versuchen, nimmt das Unheil seinen Lauf ...

Das wilde Klopfen ihres Herzens, Stimmen auf dem Flur und zu laute Musik aus der Nachbarwohnung liefen Thea Rohde keine Ruhe finden.

Es wird aus der dritten Person erzählt, was einem die Geschichte leicht verständlich näher bringt.

Die Geschichte beginnt mit Frau Thea Rohde und ihrer Nachbarin Teresa, die sich lautstark mit ihrem Freund vor er Wohnungstür unterhält und feiert. Als es wieder ruhig ist, begibt sich Thea ihrem Hobby an - das stricken. Egal welche Jahreszeit, sie strickt immer Mützen, Schal und Handschuhe.

Als nächstes lernen wir Theas Rivalin Erna Meyer kennen, sie sitzt gerade in ihrem Wintergarten mit einer Tasse Tee und einem süßen Brötchen. Sie ärgert sich über ihre Prothese und studiert die Zeitung, als sie die Todesanzeige überfliegt, entdeckt sie dort den Namen eines ehemaligen Mitschüler.

Das diamantene Klassentreffen steht an, es wird gebeten den Partner oder Enkel mitzubringen, doch von beiden ist der Partner vor Jahren gestorben und Enkel blieben beide verwehrt. Doch allein hingehen kommt nicht in frage.

Man bekommt auch gleich ein Einblick, wie die beiden sich verhalten wenn sie sich zufällig sehen.

Auch wenn es ein Kurzroman ist, ist sie gut ausgearbeitet und man wird animiert diese Geschichte zu Ende zu lesen.
Hier wird nichts in die Länge gezogen, und auch nicht mit unnötigen Details bombardiert.

Die Geschichte fällt in die Kategorie Humor, und tatsächlich kommt man manchmal an einem Grinsen oder auch herzhaften Lachen nicht vorbei, das hätte aber ruhig öfters sein dürfen.

Ein toller Kurzroman, mit der man abschalten und sich diesen beiden Streithähnen widmen kann.


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