17 Oktober 2016

[Rezension]~*Wunder, die wir teilen*~von Sara Barnard





Preis: € 14,99 [D]
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 384
Altersempfehlung: ab 12
Meine Wertung: 5 Blümchen
Übersetzer: Andrea O’Brien
Verlag: S. Fischer
Will ich kaufen!





Über das Wunder der Freundschaft: Caddy und ihre beste Freundin Rosie sind unzertrennlich. Dann taucht Suzanne auf, faszinierend und voller Geheimnisse. Caddy, die sehr behütet aufgewachsen ist, himmelt sie an. Mit ihr zieht sie nachts um die Häuser und probiert alles aus, was sie sich vorher nicht getraut hat. Für Rosie ist in ihrem Leben kein Platz mehr. Suzannes Einfälle werden immer waghalsiger. Es dauert eine Weile, bis Caddy begreift, dass Suzanne professionelle Hilfe braucht ... Berührend echt und ganz nah dran erzählt Sara Barnard von Freundschaft in all ihren Facetten und lässt Caddy, Rosie und Suzanne zu Freundinnen fürs Leben werden– nicht nur füreinander, sondern auch für die Leser.
Quelle: S. Fischer Verlag

Ich dachte, es wäre der Beginn einer Liebesgeschichte.

Der Schreibstil begleitet uns aus der Ich- Perspektive und lässt uns durch die Seiten fliegen. Durch die Botschaft, die uns die Autorin mitgeben möchte, hat man ein sehr gutes Bild von der Geschichte und man sieht sich selbst mal darin.

Caddy ist vorkurzem 16 Jahre alt geworden und hat sich 3 Ziele gesetzt. Sie möchte einen Freund, ihre Jungfräulichkeit verlieren und etwas Einschneidendes erleben.
Doch alles nicht so leicht, wenn man auf eine Privatschule geht. 

Ihre Freundin Rosie kennt sie schon seit sie 4 Jahre alt ist. Seither waren sie unzertrennlich, auch wenn sie auf unterschiedliche Schulen gehen. Doch eines Tages kommt Rosie mit der Meldung, dass es eine neue Schülerin auf ihrer Schule gibt und sie etwas unternehmen. Prompt wird Caddy eifersüchtig und will sich selbst ein Urteil über das Mädchen machen. Doch sie ist alles andere als arrogant und hässlich, sie ist bildschön und nett, sie muss man einfach mögen. Kurz danach erfährt sie auch, was Suzanne hierherführt. Sie wurde von ihrem Stiefvater misshandelt und das geht Caddy ziemlich nahe und sie möchte unbedingt Suzannes Freundin werden und ihr helfen. Doch sie sieht nicht, was für einen schlechten Einfluss Suzanne auf sie hat.

Das Hauptthema der Geschichte ist die Freundschaft, man kann förmlich zusehen wie sehr sie sich immer näherkommen und sich besser verstehen. Auch wenn alle anderen gegen diese Freundschaft sind, lässt es sich Caddy nicht verbieten sich mit Suzanne zu treffen. 

Die Nachworte der Autorin empfand ich als berührend, hier mal ein kleiner Ausschnitt:  "Dies ist eine Liebesgeschichte ohne Romantik, weil die Liebe zwischen zwei heranwachsenden Mädchen unvergleichbar ist."

In Caddy habe ich mich manchmal wiedergefunden, denn ich wollte auch etwas Einschneidendes erleben und hatte/habe auch so eine Freundin. 

Die Charaktere habe ich selbst liebgewonnen, sie alle hatten etwas Besonderes an sich. Man würde gerne alle drei, als Freundin haben. 
Auch die Nebencharaktere haben ihren Dienst mit vollster Zufriedenheit erfüllt.
Die Eltern von Caddy waren skeptisch gegenüber der neuen Entwicklung von Caddy, sie wollten das sie Vernünftig ist und sich für ihre Schule anstrengt. 

Ein Buch über Freundschaft, das einem die Augen öffnet, wie wertvoll Freunde sind. 


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